#MUT

Festival-Motto

2018

Mut; ein kleines großes Wort mit unterschiedlichen Interpretationsvarianten. Denn: Was bedeutet Mut eigentlich und was heißt es mutig zu sein, wenn die eigene oder die Existenz der Familie bedroht ist, wenn für das Schreiben von Büchern und Texten und für das Eintreten einer eigenen Meinung Isolation, Gefängnis oder im schlimmsten Fall Folter und Tod drohen?

Wieviel Mut braucht ein Mensch, um in autoritär oder diktatorisch geführten Ländern seine Stimme zu erheben, sich öffentlich zu äußern und zu schreiben; als Autor*in, als Journalist*in, als Menschenrechtler*in, als Frauenrechtler*in, als Teil einer Minderheit in einem Land oder einfach nur als Bürger*in seines Landes? Wieviel Angst kann und darf ein Mensch haben, um nicht mehr als mutig zu gelten? Wieviel verzweifelten Mut brauchen Menschen, um aus ihren Ländern vor Krieg, Verfolgung, Hunger und Elend zu fliehen – und dabei ihr Leben aufs Spiel zu setzen? Und was ist eigentlich das Gegenteil von Mut? Etwa Feigheit?

Mut im Alltag, Zivilcourage, Haltung zeigen, sich engagieren, menschlich reden und handeln, kritisch bleiben – hier und überall!